Ergebnisse der Selbstevaluation

Dauer der Hausaufgaben

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Beobachtungen:

Klasse 1 u. 2:
Etwa 1/3 in Kl. 1 und 2/3 in Kl. 2 brauchen für ihre HA zu lange.
1/5 der Schüler in Kl.2 benötigen sogar 1 Std. und länger.

Klasse 3 u. 4:
In den Kl. 3IN und 4IN scheint der HA-Aufwand manchmal zu gering zu sein.
2 Schüler in Kl.4IN überschreiten jedoch die Zeit von 1 Std.

Konsequenzen:

Die große Anzahl der Eltern empfinden die HA als angemessen. Besonders in Kl.2 sollten die HA überdacht werden und z.T. erheblich reduziert werden. Bei einzelnen Kindern in den weiteren Klassen muss der Druck der HA durch Differenzierung und auch durch Reduzierung korrigiert werden.

Selbständigkeit

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Beobachtungen:

Zu wenig Schüler arbeiten an ihren HA stets allein; wobei die meisten Eltern nur manchmal ihre Kinder unterstützen müssen. Insbesondere in der kombinierten Klasse sollte die Selbständigkeit weitergefördert werden. Die Hilfen nehmen im Verlauf der GS-Zeit merklich ab. Bei weiteren Übungen auch vielfach mündlichen benötigen die Hälfte der Schüler nochmalige Erklärungen. Auffällig ist auch, dass die Kinder ihre HA  zu Hause merklich hinauszögern.

Konsequenzen:

Besonders um die Selbständigkeit bei der Erledigung der HA zu fördern, geben die Lehrer für die Eltern in einem Brief Tipps zum Anfertigen der Hausaufgaben.
Auch die Klasse 3/4V hat sich mit dem Problem der HA beschäftigt und schrieb Hinweise für die Hand der Mitschüler.

Vorbereitung

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Beobachtungen:

Die meisten Schüler wissen bei der Anfertigung ihrer HA, was sie zu erledigen haben und schreiben ihre HA in der Schule auch auf.

Konsequenzen:

Trotz dieser positiven Beobachtungen sollten die wenigen Schüler, die glauben ihre HA im Kopf behalten zu können, ermutigt werden, ihre Arbeiten für zuhause schriftlich zu fixieren. Ebenso sollten sie darauf hingewiesen werden, dass bei Nichtverstehen einer Aufgabe, der Lehrer gerne bereit ist, die Aufgabe nochmals neu zu beleuchten und zu erklären.

Schwierigkeitsgrad

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Beobachtungen:

Der Großteil der Eltern empfindet die Anforderungen der HA meist richtig. Ausnahme bilden hier die Eltern der Klasse 2; nur 14 von 25 meinen, dass die Anforderungen für die Kinder meist richtig sind; für manche sind sie zu schwer, zu leicht oder zu viel. Leichte Ungereimtheiten zeigen auch die Befragungsergebnisse der Klasse 4IN.

Konsequenzen:

Die Klassenkonferenzen sollten über die Beobachtungen, im Hinblick auf die Anforderungen (zu leicht, zu schwer, zu viel, zu wenig) sprechen, daraus eigene, passende Konsequenzen ziehen und entsprechend die Eltern informieren.

Elterliche Kontrolle

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Beobachtungen:

Die elterliche Kontrolle der HA lässt im Laufe der Grundschulzeit nach. In den ersten beiden Jahren ist sie sehr hoch; in den Klassen 3 und 4 ist sie eher auf Stichproben begrenzt.

Konsequenzen:

Diese Beobachtungen sind durchaus erwünscht und auch normal. Im Hinblick auf die Veränderungen in der Elternstruktur (Alleinerziehende, Beschäftigungsverhältnisse der Eltern, Großfamilien nehmen auch in den ländlichen Gegenden ab), sollte erreicht werden, dass der tägliche Übungsaufwand und Kontrollaufwand durch die Eltern reduziert, ja fast auf ein Minimum beschränkt wird. Unser Ziel muss es sein, die Schüler zu weiterer Selbständigkeit und damit zur eigenen Selbstkontrolle zu erziehen.