Pflichten und Rechte der Eltern

Elternpflichten in der Schule

Grundlegende Pflichten

  • Beachtung der Zuständigkeit für die elterliche Sorge des Kindes (§§ 1626 und 1671 BGB, Übersicht 2 in FK 7)
  • Anmeldung des Kindes an der Schule ( 85.1 SchG)
  • Einhaltung des Schulbezirks (§§ 85.1 und 72.3 SchG)
  • Wahrung des regelmäßigen Schulbesuchs (§ 85.1 SchG)
  • Ausstattungspflicht in gehöriger Weise (§ 85.1 SchG)
  • Einhaltung der Schul- und Hausordnung ( 85.1 und § 72.3 SchG)
  • Unterstützungspflicht bei der schulischen Erziehung ( 55.1 SchG)
  • Zulassung der Schulgesundheitspflege (§ 85.1 SchG)
  • Zulassung pädagogisch-psychologischer Prüfungen bei Sonderschulbedürftigkeit und Einschulung (§ 82.2 und § 85.1 SchG)
  • Einhaltung der Grenzen des Elternrechts (§ 4 EBR-VO, Anl. 14)

Informationspflichten

  • Entschuldigungspflicht bei krankheitsbedingter Verhinderung des Kindes (§ 2.1 Schulbesuchsverordnung, Anl. 19)
  • Mitteilungspflicht bei Erkrankung des Kindes an ansteckender Krankheit (§ 45 Anl. 51)

Kollektivpflichten

  • Beteiligung an den Elterngremien der Schule (§ 55.1 SchG)
  • Verschwiegenheitspflicht bei Mitarbeit in den Elterngremien (§ 47.11 SchG)

Elternrechte in der Schule

Grundlegende Rechte

  • Schulwahl: Schule in staatlicher oder privater Trägerschaft (Art. 7.4 GG, § 72.4 SchG)
  • Antragsrecht zu vorzeitiger Einschulung oder Zurückstellung (§ 74 SchG)
  • Schulpflichtbefreiung bei besonderen Voraussetzungen (§ 72.1 SchG)
  • Schullaufbahnwahl aufgrund von Empfehlungen der Schule:
    a) Gemeinsame Bildungsempfehlung
    b) Aufnahmeprüfung (Anl. 28 Ziff. 3.3 und 4.4; § 6 ff. Anl. 27)
  • Schülerbeurlaubung, Unterrichtsbefreiung ( §§ 3 u. 4 Schulbesuchsverordnung, Anl. 19)
  • Hausunterricht bei längerer Schülererkrankung (§ 21 SchG)
  • Entscheidung über Teilnahme am Religionsunterricht (bis zur Religionsmündigkeit des Schülers) (§ 100.1 SchG)
  • Anrufung der Schulkonferenz bei Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen (§ 90.4 SchG)

Informationsrechte

  • Familien- und Geschlechtserziehung (§ 100b Abs. 3 SchG; Anl. 64)
  • Lern- und Leistungsstand in der Klasse (§ 7.3 Notenbildungsverordnung, Anl. 21)
  • Leistungsdokumentationen in Form von Berichten und Zeugnissen
    (Anl. 21 und Anl. 24)

Anhörungsrechte

  • Bei Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen (§ 90.7 SchG)
  • Rechte im kollektiven inner- und außerschulischen Bereich
  • Informations-, Mitwirkungs-, Mitbestimmungs-, Anhörungs-, Entscheidungs- und Initiativrecht          

 

Werteerziehung im Unterricht, im Schulhaus und auf dem Pausenhof für das soziale Miteinander

Im Unterricht

  • Begrüßung und Verabschiedung à gemeinsames Erwiedern des Lehrergrußes (stehend)
  • Schulranzen aufhängen (wenn möglich)
  • Klassenregeln beachten:
  • Wir melden uns, wenn wir etwas sagen möchten.
  • Wir hören einander zu.
  • Wir helfen einander.
  • Wir wollen einander nicht wehtun.
  • Wir halten Ordnung an unserem Platz.
  • Wir werfen Müll in den Mülleimer.
  • Ordnungsdienste:
  • Tafeldienst
  • Blumendienst
  • Aufräumdienst
  • Schuhdienst (Winter)
  • Tageslichtprojektordienst (Klasse 3/4)
  • Waschbeckendienst
  • Austeildienst

 Im Schulhaus

  • Nach Klassen geordnetes Betreten des Schulhauses
  • Gehen (kein Rennen) im Schulhaus
  • Angemessene Lautstärke bei Unterhaltungen
  • Balgereien auf den Fluren vermeiden
  • Kleidung / Turnbeutel ordentlich an die Garderobe hängen
  • Im Winter Schuhe wechseln (Straßenschuhe unter die Bank stellen; Hausschuhe anziehen); auch in den anderen Jahreszeiten bei Nässe
  • Kurzer Gruß bei Begegnungen

Auf dem Pausenhof (Vilsingen)

  • Während der großen Pause halten sich die Schüler grundsätzlich nur auf dem Pausenhof auf. Ausnahmen genehmigt die Pausenaufsicht.
  • Spielgeräte werden zu Beginn der Pause geholt und am Ende der Pause vom gleichen Schüler / Schülerin wieder aufgeräumt.
  • Im Winter kein Tischkickerspiel.
  • Bei Nässe und Frost ist das Spielen auf dem Klettergerüst untersagt.
  • Die Schulhofgrenzen werden eingehalten.
  • Im Winter werden keine Schneebälle geworfen und keine Rutschbahnen gemacht.
  • Schüler nehmen Rücksicht aufeinander bei den verschiedenen Spielen.
  • Pausendienst übernehmen jeweils zwei Schüler aus der Klasse der jeweiligen Aufsichtsperson.
  • Toiletten werden sauber hinterlassen.